Was meine Hochsensibilität mit meinem Burnout zu tun hatte

Aktualisiert: 13. Nov 2019



Ich weiß sicher, dass der ein oder andere Leser von euch ein sehr ambitionierter, andersdenkender und eigentlich zielorientierter Mensch ist, doch seit Längerem am Limit seiner Kräfte kratzt. Aber hej, auch Helden brauchen mal ne Pause, auch Helden verlieren mal.


Das heißt nicht, dass Du grundsätzlich schwach bist oder faul.

Das heißt vielleicht nur, dass Du Dir erlauben kannst, mal ein paar Schritte zurückzugehen, um mit voller Kraft und in neuer Klarheit Anlauf für Deinen Neustart nehmen zu können.


Das heißt auch nicht, dass Du versagt oder den Glauben an Dich verloren hast, im Gegenteil.

Das heißt, dass Du verdammt viel Mut beweist, wenn Du Dein Leben neu ausrichtest, um zukünftig mit nem ganz anderen Lebensgefühl aufzuwachen. Du beweist Mut, wenn Du Dir ehrlich in die Augen schaust und einsiehst, dass diese Sackgasse nicht länger Dein Weg ist. Du beweist Mut, wenn Du loslässt.


Erwarte nicht von Dir, dass Du immer so bleibst wie Du bist und keine neuen Richtungen probierst. Gib Dir vielmehr Raum, Dich jede Minute weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren und Dich vielleicht auch mal komplett neu zu erfinden.


Du bist wie alles in diesem Universum Veränderung


Wenn Du intuitiv spürst, dass eine Auszeit und Neuorientierung grade goldwert wären, dann mach sie möglich. Denn in Phasen, in denen Du Dich wirklich auf die Ruhe etc. einlässt, entsteht oft Gold, welches Du früher oder später einsetzen kannst.


Ich hatte mich bis zu meinem Burnout mit knapp 30 Jahren erfolgreich am Außen orientiert und war immer wieder Kompromisse eingegangen, die mich energetisch ausgezehrt haben.


Ich hatte lange Zeit meine Körpersignale und innere Stimme ignoriert bzw. medizinischen Diagnosen etc. so lange Glauben geschenkt, bis ich merkte, .. es fehlt was zur Lösung.


Von dieser Unvollständigkeit an Heilung berichten einige Menschen. Noch krasser - es kommen oft weitere Symptome hinzu, Nebenwirkungen von unnötigen Medikamenten, OPs etc. So kommt keiner in seine Energie.


Es bedarf einer Neuauslegung

unserer eigenen Lifestyles


Es bedarf Gedankengut und Aktivitäten, die Balance ins Leben bringen. Die unseren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen und dort halten. Die unsere Nerven regelmäßig beruhigen und uns entspannen. Die auch mal gediegen unsere Seele füttern. Gedankengut und Aktivitäten, die die Connection zu uns selbst pflegen und stärken, sodass wir unseren Körper wieder spüren und immer weniger im Außen brauchen, weniger im Außen verschwenden.


Sowas bringt Dir kein Hausarzt bei. Auch kein Gesprächstherapeut. Keine Frauenärztin und kein Endokrinologe, kein Neurologe und im Endeffekt nicht einmal ein Coach, denn selbst dieser entfacht lediglich eine Kraft in Dir.


Die Bombe zündest nur Du allein


Im Bereich Lifestyle haben Fachmediziner meiner Meinung nach wenig zu suchen. Lifestyle ist facettenreich, allumfassend. Die Weise, wie jemand denkt und lebt, sprich wie jemand seine Gewohnheiten und somit Lebensweise erschafft, kannst Du von keinem Mediziner fixen lassen.


Hier haben Coaches einfach ihr Spielfeld.


Besonders wenn Du sehr sensibel bist, sind es meist begleitende, mitfühlende und empathische Menschen und ihre klaren Ansagen, was Dir hilft, wenn Du aus burnout-ähnlichen Situationen kommen willst. Am besten ein Coach, der sich als Feinfühliger bereits selbst aus ähnlicher Lage gebracht hat und genau weiß, was bei Dir innerlich abgeht und welche die effektivsten Steps sind, um Dich zu erleichtern, anstatt Dir noch mehr aufzubürden.


Sowas passiert nämlich schnell, wenn Du oberflächlichen Stimmen glaubst und Dich z.B. irgendwann selbst für irre hältst und kurz davor bist, Dich einliefern zu lassen oder sowas.


Ich weiß, wovon ich spreche.


Wenn sich in Deinem aktuellen Tief z.B. Familienmitglieder von Dir abwenden oder irgendwie gegen Dich sprechen, sei es auch nur Salz in die Wunde streuen, dann schau vorwärts und sieh zu, dass Du Dir einen Coach holst, der Dich stärkt, unterstützt und Dir Klarheit bringt. Es gibt sicher auch Möglichkeiten, finanziell bezuschusst zu werden. Nimm Deinen Heilungsprozess in die Hand. Hau die Ketten durch, lös Dich von Säugern. Erinnere Dich immer wieder an die positive Energie und Kraft in Dir, als Du z.B. Kind warst, oder wann auch immer Du in Deinem Leben Glückshormone verspürt hast. Du bist der Regisseur Deiner Hormone.


Step. by. Step. holst Du Dir Deine Power zurück und vielleicht sogar noch viel mehr.


Auszeit.

Wenn Du einen nachhaltigen Lifestyle kreieren und in Balance leben willst, sind Deine Körpersignale und innere Stimme Dein Boss.


Und egal wie wenig Du jetzt gerade hast, so hast Du sicherlich immer noch Zeit,

und Zeit ist Raum.


Nimm’s an, viel Zeit, viel Raum,

soviel, bis Du wieder stabil, gefestigt und munter bist.

Kindesmunter!


Die Entwicklung durch alle möglichen Emotionslevel

nach oben durchlaufen und durchlebt.

Neu gestartet, neu angekommen.

Du sein. Glaub an Dich.



Lass uns ein bisschen ins Thema eintauchen,

Hochsensibilität, Burnout…

Ständig liest und hört man die “klaren Zusammenhänge” davon.


Kompletter BS?


Was glaubst Du, nach all dem, was ich bisher angesprochen hab?


Grundsätzlich haben Hochsensibilität und Burnout nichts miteinander zu tun. Wenn Du jedoch hochsensibel bist und Du Dich z.B. durch gewisse Traumata schon seit Kindesjahren immer wieder erschöpft, müde, verängstigt oder sogar antriebslos fühlst, kann es sein, dass Dein Nervenkostüm und Immunsystem als Herangewachsener inzwischen so schwach sind, dass Dich Einschnitte, Rückschläge oder sonstiges Negatives viel schneller umhauen oder gar komplett aus der Bahn werfen, als wenn Du hochsensibel bist und Dein Energiehaushalt einfach unangreifbar ist. Denn diese Kombination gibt’s auch.


Hochsensible landen in ihrem Lebenslauf

nicht von Haus aus in einer Burnoutphase


Man muss hier immer die Gesamtsituation einer betroffenen Person betrachten inkl. vergangener Einschnitte und sozialem Umfeld. Wovon hat sich die Person evtl. nie erholt, erfährt sie evtl. zu wenig familiäre Hilfe etc.? Es kann sein, dass der ein oder andere HSP wie auch ich schon früher im Grunde in ner Art Burnout war - die Heilung und Folgen bis ins Erwachsenenalter aber verschleppt wurden. Klar, dass bei diesem Menschen, der gerade seit Monaten versucht, sich ohne Rückendeckung von Betrügern zu lösen und wieder bergauf zu schreiten, dann irgendwann die Alarmglocken läuten und nix mehr geht.


Die Kombination aus hoher Sensibilität, ungeheilten Wunden und aktuellen Einschnitten, die jedermann ohne Rückendeckung umhauen würden, kann bei einem HSP zu einem längeren Burnout führen.


Aber selbst unempathische oder wenig sensible Menschen gelangen zunehmend an einen Punkt in ihrem Leben, an dem sie keine Kraft mehr haben.


In einem System, in dem es kurzfristig weitaus angenehmer ist, sich in Gedankengut, Verhaltensweisen oder Lebenskonzepte reinzufaken und reinzuquetschen, anstatt Wege zu entwickeln, um integer zu leben, sprich den eigenen Werten entsprechend zu leben,

und in einem System, in dem es offenbar normal ist, sich von Geburt an an dieses System zu verkaufen, anstatt den Zügeln mal tief in die Augen zu schauen und Wege zu entwickeln, um der eigenen menschlichen Natur entsprechend zu leben,

ist es doch nur logisch, dass immer mehr Menschen an Sinn und positiver Energie verlieren.


Zu viel Stuff in unserem Leben

geht gegen die Natur


Um das beim eigenen Leibe zu spüren, muss man nicht einmal hochsensibel sein. Da reicht es, einfach nur Mensch zu sein, mit Verstand, und es braucht nicht einmal Herz, es reicht der reine Verstand.


Bist Du als hochsensibler Mensch also burnout-vorbestimmt oder -anfälliger?

Nein. Du bist als HSP wie jeder andere Mensch nur anfälliger, wenn Du endlos viel Scheiße mit Dir rumschleppst.


Burnout hat ganz viel

mit Befreiung und Loslassen zu tun


Ich würde mal behaupten, dass ab dem Zeitpunkt, als ich in die Grundschule kam und sich unsere Eltern - also die meiner Schwester und mir - scheiden ließen, sich meine Energie hier und da im Körper blockiert hat. Durch für mich damals crazy Ereignisse und Situationen, die ich in meinem Kinddasein gegen mich aufgefasst hab. Und sowas ist ein perfekter Nährboden für existentielle Struggles als Erwachsener, wenn Du diese energetischen Blockaden und den Schrott in Deinem Kopf nie auflöst, sondern Du immer in einer Art Furcht und Trauer vor Dir wegschiebst, was Du mal anschauen, anlachen und loslassen könntest.


Nur wir selbst halten an Ballast fest.


Und there’s just no way to fly high, wenn Du Deine Hände nicht mal aufmachst und loslässt, was Dich runterzieht, um nach viel Geilerem greifen zu können. Selbst dann, wenn Du’s noch nicht schwarz auf weiss hast, dass Deine Zukunft Geiles bringt. Urvertrauen. Herz auf, Hände auf, Augen auf. Und sieh. Es kommt.


Ängste


Da Burnout auch viel mit Ängsten zu tun hat, geh ich im Folgenden auf ein paar persönliche Ängste ein, die sich sicherlich auf meine, und vielleicht auch auf Deine Tiefphase, auswirkten.


Eine meiner größten Ängste war es immer, wieder in Lebenssituationen zu gelangen, in denen sich zu viel Shit anstaut und ich nicht zu Wort komme. Auch dann nicht, wenn sich Wege trennen oder bereits getrennt haben.


Was ich nämlich seit der Scheidung stark entwickelt hatte, war diese Angst, offenherzig meine Meinung auszusprechen, weil die Reaktionen z.B. meines Vaters darauf erfahrungsgemäß cholerisch oder abweisend waren. Gegenüber meiner Mom hab ich mich auch nie ausgesprochen, weil ich ihre Leiden sah und mich immer brav in meine eigene tiefemotionale kleine Welt zurücksteckte.


Das war in etwa die Phase, in der die sonnenstrahlende Mona ernster und noch introvertierter wurde. In der ich mich auch immer verstärkter als Beobachterin des Geschehens wahrnahm und für Konflikte im Alltag, im Schulleben usw. noch sensibler wurde. Das hat bis auf meine Tanzlehrerin jedoch nie jemand bemerkt.


Mir wurden eine Hand voll Gaben und jede Menge Wissbegierde in die Wiege gelegt, und ich erkannte auch schon früh Slots und Kanäle als Auswege aus ekelhaften Situationen, sodass ich immer gute Schulleistungen geliefert hab und man mir kaum anmerken konnte, was innerlich wirklich ablief.


Ich hatte von klein auf den Standard geliefert, ach die Mona, die macht das schon, nach ihr muss man nich groß gucken, sie is ne Kämpferin, no matter what.

Ich war jedoch alles andere als eine Kämpferin im klassischen, männlichen Sinne. Mir widerspricht bis heute das Bild von Konkurrenz, Gegnern, Eiszeiten haben oder gar besiegen müssen. Ich war schon immer so die Friedenswhatever, die keinen Bock auf Kämpfe hat. Was ich bin, ist ein Steh-auf-Männchen. Und ich habe früh begriffen, dass es für mich in meiner Lage Sinn macht, mich anzustrengen und eigene Wege zu erschaffen. Was ich demnach eher vermisste, war der Support am Rande der Arena oder wenn ich mal weniger erreicht habe als erhofft.


Lies und beeinflusse Dein Unterbewusstsein


Bis ins Erwachsenenalter träumte ich immer wieder die gleichen dunklen Horrorfilme. Sie zeigten schon damals auf, was ich nie aussprach. Ich fühlte mich von klein an oft ungehört, ungesehen, lästig, zu viel, entwurzelt, fehl am Platz, im Regen alleingelassen, wütend, ohnmächtig, abgekapselt, verstoßen, unvollständig, orientierungslos, ankerlos, nervös, gelähmt, geschafft und müde im Sinne von ach, jeden Tag der gleiche Kampf und Fake und Struggle, kein’ Bock mehr.


In vielen Situationen sah ich mich gewissen Familienmitgliedern gegenüber und schrie verzweifelt mit aller Kraft, mein Gegenüber unberührt - es kam nämlich kein Ton aus mir heraus, egal wie sehr ich mich anstrengte.


Wenn Du Dich ungehört empfindest, hast Du 2 Möglichkeiten:

  1. Entweder Du nimmst allen Mut zusammen, entwickelst neue Verhaltensweisen und verschaffst Dir Gehör, oder

  2. Du entwickelst die Fähigkeit, zu vergeben und zu vergessen. Dann brauchst Du Dich nicht mehr auszusprechen und die Geschichte ist trotzdem abgehakt.


Am besten, Du lernst, Dich auszusprechen und gleichzeitig loszulassen, denn oft interessiert es unser Gegenüber ja herzlich wenig, was wir zu sagen haben, spricht einfach nicht unsere Sprache oder es hat in unserem Leben schlichtweg nichts zu sagen. Perlen vor die Säue. Und das ist auch ok. Dafür gibt es ja Methoden wie das


Loslassen


Wir müssen uns nicht vor allen rechtfertigen,

wir müssen nicht alles um uns in Ordnung bringen,

wir müssen nicht jeden vor seinen Gefahren warnen

oder uns sonst ständig ums Außen kümmern,

wir müssen auch nicht dafür sorgen, dass uns jeder versteht.


Ins Reine mit uns selbst zu kommen, ist der erste und wichtigste Schritt.


Eine andere Traumszene ist die, in der ich mit aller Kraft wegrennen will, aber keinen Zentimeter von der Stelle komme. Manchmal schaffte ich sprungartige Schritte vorwärts, doch die erforderten sehr viel Geduld, denn es fühlte sich fast so an, als rannte ich in einer gummiartigen, fiesen Schwerelosigkeit. Science Fiction.


Wegrennen zu wollen

spricht oft von Abhängigkeiten oder Ablehnung


Wenn Du also vor irgendwas oder irgendwem wegrennen willst, ohne von der Stelle zu kommen, frage Dich:

  • Von wem oder was halte ich mich abhängig, obwohl diese Person oder Sache Gift für mich ist?

  • Vor wem oder was will ich wegrennen, obwohl diese Person oder Sache vielleicht noch eine Nachricht für mein Leben hat - lehne ich meine Situation ab, anstatt sie anzunehmen?


Der Wunsch nach bedingungsloser Liebe


Es geht träumerisch noch viel verrückter.

Manchmal sah ich mich gezwungen, mich köpferartig in eine Toilette hineinzumanövrieren, also mich in engster Enge durch einen dunklen WC-Sog schleusen zu lassen, um zu meiner Mutter am anderen Ende des Tunnels zu gelangen.


Ich glaubte also immer, ich müsse erst durch die Sch**** gehen, um zu meiner Mutter zu kommen, oder erst einmal irgendetwas hinter mich bringen, ehe sie für mich da ist.


Wenn Du ähnliche Träume oder Gefühle kennst, dann frage Dich:

  • Bin ich zu sehr auf der Suche nach bedingungsloser Liebe meiner Mutter?

  • Lege ich zu großen Wert darauf, Zustimmung und Unterstützung von ihr zu bekommen?

  • Macht es vielleicht Sinn, so schnell wie möglich unabhängig von ihr und generell anderen zu werden, egal, wie schmerzhaft dieser Abkopplungsprozess ist!?


Prinzip der Resonanz und Polarität


Wenn Du glaubst, Du seist abhängig von jemand anderem, dann zeigt sich das auch im Außen. Du ziehst dann Menschen an, die genauso ticken, oder Deine Ängste gar ausnutzen und Dich abhängig halten.


Genauso, wenn Du glaubst, Du müsstest einer Person ständig etwas beweisen, damit sie Dir treu bleibt oder Dich toll findet, dann fang an, Dich in dieser Beziehung zu beobachten und lenke um, wenn Du merkst, dass Du zum abhängigen Peoplepleaser wirst. Wer Dir nur dann treu bleibt, wenn Du ihn oder sie stolz machst oder zufriedenstellst, kann Dir gestohlen bleiben.


Ich glaube fest daran, dass unsere Schlafstörungen, Albträume, schwere Tagesenergie oder auslaugenden Emotionen sehr viel darüber aussagen, womit wir uns blockieren. Darüber, was es - inkl. unserer Gedanken - denn ist, das uns das Gefühl von Freiheit und Vitalität nimmt, von Harmonie und Balance.


Jedes gesundheitliche Malheur

ist ein bedeutungsvolles Signal


Würden wir von klein auf lernen, unsere Körpersprache zu verstehen und optimal und v.a. auf natürliche Weise zu reagieren, wären wir als Erwachsene alle unsere eigenen Gurus und kaum krank.


Ich hab meinen Körper wie viele andere über Jahre lieber ungesund gepimpt,

als von innen heraus meinen optimalen Lifestyle zu kreieren - wobei ich immer offen für neue und v.a. natürliche Wege war.


Ich hab also immer wieder verschiedene Ärzte aufgesucht. Ohne wirklichen Heilungserfolg. Ein Großteil der ganzen unnützen Symptombehandlungen waren einfach Teil herkömmlicher medizinischer Prozesse, die leider nie an den Kern eines Problems gelangten. Dafür machte ich mich irgendwann selbst auf die Reise. Denn ich war irgendwie schon immer von Vorstellungen der Harmonie getrieben - oft auch durch Frust motiviert, und ich glaubte auch immer an irgendeine Lösung, also akzeptierte ich noch nie gerne “So is das halt” oder “Das bezahlen wir nicht”.


Allerdings hab ich zunächst eher ungesunde Lösungen gepflegt, wie z.B. krasse Koffeintabletten zu schlucken, um meine Schlappheit zu bekämpfen. Das brachte aber u.a. mein Herz zum Rasen und kurze Schwindelgefühle bis hin zu Übelkeit.


Ich wusste bis Mitte 20 einfach nicht, dass viele meiner Symptome und Empfindungen mit meiner Hochsensibilität zu tun hatten und ich umdenken muss, wenn ich Bock auf Balance und eine für mich stimmige Energie habe.


Mein früherer Lifestyle

ließ meine Natur nicht unbedingt aufblühen


Ich wusste nicht, wie ich mit negativen, vor allem extrem unangenehmen Emotionen und Gefühlen wie der Ohnmacht, Sinnlosigkeit, Wut, Traurigkeit oder Angst umgehen kann, um mich zu befreien und in Balance mein Ding machen zu können. Ich hatte nämlich immer Bock auf ein außergewöhnliches Leben. Doch oft einfach keine Kraft.


Mein Bewusstsein für die Macht unserer Gedanken, Worte und Sprache war bis zu meinem Burnout kaum vorhanden.


Die Macht unserer Eigenverantwortung und meine daraus resultierende Freiheit, mich abgrenzen, schützen, positionieren und mir vergeben zu dürfen, war mir auch nicht so klar.


Über viele Versuche

zum eigenen Weg


Ich versuchte also lange, den perfekten Spagat zu machen.

Zwischen meinen eigenen Visionen von meinem Leben und den Visionen bspw. meiner Eltern, doch ich kam damit aus dieser sch*** Kind- und Opferhaltung nich raus und fühlte mich immer ohnmächtiger und leerer.


Ich versuchte mich in Global Players und unterschiedlich großen Büros,

doch mein Energielevel ging jedesmal schneller runter, als ich meine Gehaltserhöhung entgegennehmen konnte.


Ich versuchte mich - im Grunde äußerst erfolgreich - in einer Präsidentenfamilie mit meinen Sprachen, meiner Küche, Fotografie und Ernährungsexpertise,

doch es reicht, wenn eine übergeordnete Person anfängt, mir ins Gesicht zu lügen, mich zu verfolgen, zu entwürdigen und wie Besitz zu behandeln, und ich kündige jeden noch so interessanten Job noch bevor ich meine Gehaltserhöhung entgegennehme.


Es war nie das Geld.

Es war nie die Sicherheit,

die mich irgendwo hielt


Ich versuchte immer wieder, wie ‘Andere’ zu ticken und zu leben,

doch dabei verlor ich die Verbindung zu meiner Intuition und die Bauchkraft, mein Ding zu machen, egal wer mich dafür belächelt.


Ich versuchte, ohne bestehendes Netzwerk, Rückenstärkung und völlige Gesundheit in einer neuen Stadt meine Base und mein kleines Imperium aufzubauen,

doch meine Reserven waren schneller leer, als ich abheben konnte.


Ich versuchte, eine große Vision im Team leichter und spaßiger zu realisieren,

doch ich zog schnell genügend Säuger an, um am Ende keine Kraft mehr zu haben und bei Null anfangen zu dürfen.


Ich versuchte grundsätzlich, gewisse, von außen erfolgreiche Businessstrukturen, Marketingansätze oder Lifestyles auf mein Universum zu übertragen,

doch ich spürte und sah selten Flow.


Ich spürte und sah vor allem eins:


Es war Zeit, ein paar Gänge zurückzuschalten, scheißegal, wie abrupt das vielleicht im Außen wirkt und wie beschämend es sich vielleicht im Innen anfühlt. Schließlich wusste ich schon damals, dass meine Situation auch etwas mit meinem Inneren zu tun hat, sprich, dass es in meiner Verantwortung liegt, gesund und erfüllt zu werden und bereichernde Menschen anzuziehen -


Wenn Du Dich hier gerade wiederfindest,

frag Dich, wie lange Du schon auf dem Zahnfleisch kriechst

und welche Unmenschen vielleicht deshalb in Dein Leben gekommen sind oder Du angezogen hast, damit Du diese als Stoppschild oder Entwicklungs-CheckIn für Dich erkennen kannst. Wie weit bist Du in Deiner Entwicklung, was hat das alles mit Dir zu tun? Oft kommen Menschen in unserer Leben, um uns Antworten zu liefern.


Vielleicht bekommst Du gespiegelt, dass Du keine Ahnung hast, wieviel Du Wert bist. Oder dass Du Deiner inneren Stimme nicht glaubst und Dich manipulieren lässt. Oder dass Du alleine eigentlich rocken würdest, Du nur noch nich daran glaubst und Du noch von irgendwas abhängig bist oder Dich immer wieder von etwas abhängig machst.


Was wir im Außen erleben,

ist eine Spiegelung dessen,

was wir im Innen pflegen

und was wir für möglich halten


Wenn Du schon länger durchhängst und Du jetzt eine Pause einlegst,

ist diese sicher längst fällig, nur hast Du die Alarmglocken immer wieder ignoriert, immer wieder die Schlummertaste gedrückt. Du hast weiterhin Ressourcen in gewisse Kanäle geschickt, obwohl Du sie schon längst hättest schließen können.


Frag Dich:

  • Wofür hast Du auf der Talfahrt weitergemacht?

  • Für wen?

  • Worüber hast Du regelmäßig nachgedacht, gegrübelt?

  • Was ließ Dich nachts nicht schlafen?

  • Wie hat Dein Körper immer wieder mit Dir gesprochen?

So kommst Du dem umso schneller auf die Schliche, wie Du zukünftig im Namen Deiner Lebensfreude handeln und rechtzeitig auf Deinen Körper reagieren kannst.

  • Was hat die innere Stimme in Dir immer wieder gesagt?

Es ist wahrscheinlich Zeit, ihr wieder Vertrauen zu schenken, denn letztlich ist sie das Wertvollste, was Du hast. Deine innere Stimme ist Dein Höheres Ich, die göttliche Wahrheit in Dir, wenn Du so willst.


Deine Intuition ist Dein Boss


Am Ende zählt nur eins:

Du. Samt Deiner Energie, Deiner Gesundheit und Deiner Lebenszeit.


Jeder einzelne Mensch, vor allem, wenn er eh schon in privilegierten Gesellschaften wie der deutschen lebt, kann sich für sich selbst öffnen, für alles, was vom Tisch muss. Jeder einzelne Mensch kann in seinem Leben genauer hinschauen und hinspüren und es sich erlauben, seine eigene Wahrheit zu leben. Wege zu erschaffen, die eigenen Visionen zu realisieren.


Letztlich erbauen wir uns unsere goldenen Käfige selbst.

Und jeder Käfig unseres Alltags hat seinen Ursprung in gewissen Gedanken und Entscheidungen der Angst.


Die meisten Ketten sind die der eigenen Unterdrückung vom eigenen Glück, der eigenen Freiheit oder der eigenen Leichtigkeit. ‘Meine Eltern haben schon ihr Leben lang unglücklich gelebt und geklagt, was für ein elendiger, sinnloser Kampf das Leben sei - ich kann mir doch nich erlauben, besser zu leben als sie, zu strahlen und zu fliegen!?


Schuld- & Schamgefühle


Sobald wir aufhören, unsere Schuld- und Schamgefühle mit schädlichen Gedanken zu füttern, und wir stattdessen anfangen, uns selbst zu vergeben und all denjenigen, die uns verletzt oder zurückgeworfen haben, lösen sich schon gewaltige Ketten und wir öffnen uns wieder fürs Empfangen und Voranschreiten. Erlaub es Dir, verdammt glücklich zu sein!


Fokus


Sobald wir damit beginnen, uns auf unsere Erfolge und Glücksmomente im Leben zu konzentrieren und zu realisieren, was wir schon alles gerockt haben, machen wir emotional Platz für Stolz, Zuversicht und Freude. Erlaub es Dir, Deine Erfolge und Glücksmomente ernstzunehmen und auf ihnen aufzubauen.


Dankbarkeit


Sobald wir anfangen, dankbar für unseren magischen Körper, unsere Fähigkeiten, für alle Menschen und Dinge in unserem Leben zu werden, verschwinden Ängste und Leere. Erlaube Dir, Deinen Körper anzunehmen und zu lieben. Erlaube Dir, an Wunder und Liebe zu glauben.


Commitment


Sobald wir anfangen, zu verstehen, dass letztlich niemand anderes als wir selbst unsere Rechnungen zu bezahlen hat, legen wir immer mehr Wert darauf, dass genau wir unsere Rechnungen auch wirklich bezahlen können - am besten mit Leichtigkeit!


Und genau deshalb zählt nur eins:

Wer bist Du

und was für Gaben, Bedürfnisse und Wünsche hast Du?


Schau, dass Du Deinen Lifestyle an DIR anpasst und dass die Lebenskonzepte und Überzeugungen anderer schnellstmöglich keinen negativen Einfluss mehr auf Deinen Flow haben. Sorge für Flow. Erlaube Dir, Dich Deinem Lebensfluss hinzugeben und für Dich zu sorgen, sodass Du im Flow bleibst.



Es geht immer um Energie


Sorge für einen stabilen Energiehaushalt und Du kannst Deiner Natur wieder in voller Kraft nachgehen und sie ausleben, egal, wie sensibel Du bist. Finde Deine eigene Weise und flieg los. Spreng Deine Ketten.


Es gibt Wege in die Gesundheit und Fülle, und auch in die Kombination aus Erfolg und Gesundheit.

Es gibt Wege, die keinen Cent kosten.

Es gibt Wege, die keiner Sache bedürfen.

Es gibt Wege, die nichts und niemanden als sich selbst brauchen.


Durch den Glauben an Dich selbst

durch alles hindurch


Und wie alles ist auch unser Glaube an uns selbst

letztlich nur eine Entscheidung.


Entscheide Dich für Dich.


Entscheide Dich im Namen Deiner Lebensenergie dafür,

Vergangenheit sein zu lassen und daraus zu lernen,

was Dich einst verletzt oder zurückgeworfen hat.


Entscheide Dich im Namen Deines Herzens dafür,

Dir für alle ‘Fehler’, Misserfolge und Rückschläge zu vergeben,

und Dich bei Dir dafür zu bedanken, Dich überhaupt bis hierhin getragen zu haben.


Öffne. Dein. Herz. für Dich. In erster Linie für Dich,

rette nich erst 95% der Welt und dann irgendwann mal 5% Dich, sondern erst Dich zu 100%, um dann so viel abgeben zu können, wie Du Bock hast.


DU stehst im Mittelpunkt Deiner Kräfte und Zeit.

Du allein kannst wirklich in Dich hineinsehen und hineinfühlen.

Du allein trägst die Verantwortung für Dein Leben.

Deshalb hast Du allein die Freiheit, Entscheidungen für Dein Leben zu treffen.


Du kannst lernen, Dich klar auszusprechen, Nein und Stopp zu sagen

und neu anzufangen.


Womit genau Du neu anfangen willst, spürst Du vielleicht schon lange.

Vielleicht entsteht die Klarheit aber auch erst dann automatisch, wenn Du Dich von allem Müll und Nebel entwickelt und befreist hast und wieder klar spüren und sehen kannst.


Trau Dich, es lohnt sich.



Happy Freeday und genieß Dein Wochenende, Deine










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